Donnerstag, 28. August 2008

Beispiel

Lernen, wahre Spannungsstrukturen zu erkennen ...

Mozart. A. M. "Kleine Nachtmusik", Allegro


Dynametrische Struktur folgend:
blau=Schwerpunkt, kreuz=kein Schwerpunkt


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! Bitte, beachten!:
http://www.dynametrik.com/2008/08/info.html

Diktion

Die eigentliche musikalische Aussage zeigt sich für uns
erst in der Diktion.
Diktion ist die Art des Interpreten mit den Spannungs-strukturen der Phrase umzugehen.
Doch diese Spannungsstrukturen sind nicht frei, sie ergeben sich zwangsläufig aus dem vorgegebenem Zusammenspiel der Noten&desRhythmus.

- Das Leichte und das Schwere -
sind zwei der neun wichtigsten Aspekte der musikalischen dynamisch metrischen Gestaltung, die Musik erst lebendig und wirklich verständlich machen.

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Sonntag, 17. August 2008

! INFO !

Die erste Auflage von "Das Leichte und das Schwere" ist vorläufig nicht
bei Amazon, Buch.de, BoD oder Libri erhältlich,
sondern nur im
"Zentrum für Musik Metrik Mass", Wien
Bestellungen: vienna-metrik@gmx.at
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Dienstag, 12. Februar 2008

Richtlinien und Ansätze

Ausser der Achse des metrischen Raumes, der Stelle wo die aufsteigende Linie in die absteigende übergeht, gibt es natürlich auch andere interessante Töne und Ereignisse.
In der Umsetzung hier ist es wichtig den Unterschied wahrzunehmen und auch hörbar zu machen :
Denn manche befinden sich in der aufsteigender und manche in der absteigender Linie.

Donnerstag, 3. Januar 2008

Richtlinien und Ansätze

Die Spannungsstruktur in einer Phrase (bzw eines metrischen Raumes) zeigt sich immer in einer steigenden und einer abfallenden Linie.
Am Ende der steigernden Linie ist die Achse (der Schwerpunkt).
Es folgt die abfallende Linie bis zum Ende der Phrase.
Die Achse/Schwerpunkt ist selten der erste Ton der Phrase, doch es ist nie der letzte.

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http://www.musikmetrikmass.at/
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Samstag, 3. November 2007

Ansätze und Richtlinien: No 2

Monoton


Musik ist mehr als nur der Rhythmus und die Noten.
Das kann man am besten bei den monophonen Klingetönen heraushören. Hier stimmt alles was stimmen müsste: der Notenverlauf genauso wie der Rhythmus. Doch ein Erlebnis welches das Musikalische ausmacht ist nicht da, weil die Spannungslinien fehlen - sie sind immerzu gerade nach vorne gerichtet.

Monophone Klingeltöne anhören:



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A n m e r k u n g:

Dynamisch metrische Struktur entspringt zwangläufig
dem Gefuge der vorgegebenen Noten & Rhythmus.
Das ist ein Parameter den man, wie so viele andere Dinge (Intonation, Tempo, Lautstärke ...) lernen sollte zuerst separat wahrzunehmen. Um es dann in das Gesamtbild einzufügen.

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Montag, 8. Oktober 2007

Ansätze und Richtlinien: No 1

Zeichnung: Rainer Zeger, Wien
Überladen


http://www.ksta.de/html/artikel/1137402851391.shtml

"Die an der Barockrhetorik orientierte Klangvorstellung in Ehren - aber der ewige Hochdruck, das andauernde Trompeten- und Paukengewitter lassen irgendwann auch die willigsten Ohren erschlaffen." (Kölner Stadtanzeiger, 24.01.06)
Oder:
"Feinheiten gingen im Tastendonner unter" (OE24, 20.Sept 2007)


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A n m e r k u n g:

Wer die wahre dynamisch metrische Struktur in einem Stück beachtet, muss nie solche Kritiken befürchten. Denn auch in einem mittelmässigen Musikwerk ist immer ein Ausgleich zwischen steigernden und abfallenden Spannunglinien vorhanden. Das gilt natürlich auch für musikalische Barockrhetorik.
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Donnerstag, 27. September 2007

W. A. Mozart, Klavierkonzert in D, No 26, Takt 133 bis 136


W. A. Mozart, Klavierkonzert in D, No 26, Takt 133 bis 136:



Die Phrase bzw. der metrische Raum geht von Takt 133 bis 136.
Die Spannung steigt bis zum Takt 135 und fällt dann ab.
Der Schwerpunkt/Achse der Phrase ist a1 (eingekreist), im Takt 135, erster Schlag.
Die letzten vier Töne liegen in der absteigenden Linie, sind nicht betont.